TOUR DE FRANCE - 11.ETAPPE
Hektik und Stürze
15.07.2009 - Nachdem die Pyrenäen überstanden sind und auch der erste Ruhetag gut verdaut ist, ging es nach der gestrigen Bummeletappe heute in gewohnter Tour-Manier los: schnell.
(Fotos: Hennes Roth)
Rückenwind und welliges Terrain verschärften die Bedingungen zusätzlich. Es herrschte vom Start an eine unglaubliche Hektik, welche nicht ohne Folgen blieb. Nach dem ersten großen Sturz wurde das Feld kurzzeitig neutralisiert. Ein Werbebogen war in sich zusammengesackt und verhinderte ein durchkommen der Fahrer. Wenige Kilometer nach erneuter Freigabe des Rennens krachte es schon wieder. Da diesmal auch viele Fahrer, die in der Gesamtwertung eine Rolle spielen, betroffen waren, entschloss man sich, zu warten. So etwas gehört eben zu den ungeschriebenen Regeln im Radsport.
Die zwei Ausreißer ließ man vorerst gewähren. Aber die Nachführarbeit war schnell organisiert... Beim Sprint leistete mein Team eine super Arbeit und brachte mich gut durch die Schikane auf die letzten tausend Meter. Dort fehlte leider der richtige Punch. Und somit musste ich mich mit Platz sieben begnügen.
Jetzt heißt es ab ins Hotel. Hoffentlich liegt es diesmal nicht direkt an der Autobahn, damit man auch ordentlich entspannen kann.
Ciao Gerald
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